Ab 27. September 2026 verpflichtet die EU-Richtlinie 2024/825 Onlinehändler zu neuen Produktangaben. Die eigentliche Herausforderung liegt dabei in der Strukturierung und Pflege der passenden Produktdaten, nicht in der Darstellung der Vorgaben im Onlineshop.
Friedrichsthal – Ab dem 27. September 2026 gilt die EU-Richtlinie 2024/825, bekannt als EmpCo-Richtlinie. Sie verpflichtet Onlinehändler, Garantieinformationen, Umweltaussagen, Haltbarkeit und Reparierbarkeit ihrer Produkte nachvollziehbar auszuweisen. Für viele Händler entsteht dadurch ein strukturelles Datenproblem: Die notwendigen Angaben liegen häufig unvollständig, uneinheitlich oder über mehrere Systeme verteilt vor. Und das ist ganz unabhängig davon, welches Shopsystem im Einsatz ist.
Am Beispiel von Shopware lässt sich das Problem konkret zeigen: Mit Version 6.7.14 liefert Shopware die technische Grundlage für die neuen Garantielabel, ein Backport für Version 6.6 ist angekündigt. Die Anzeige der Label setzt jedoch vollständig gepflegte Produktdaten je Artikel voraus. Für Umweltaussagen, Haltbarkeit und Reparierbarkeit existiert bislang keine vergleichbare Funktion. Diese Angaben müssen Händler eigenständig strukturieren und pflegen.
Die IANEO Solutions GmbH beschäftigt sich seit rund 25 Jahren mit Produktdatenmanagement im E-Commerce-Umfeld. Auf Basis der hauseigenen PIM-Technologie FASTPIM hat das Unternehmen mit dem EmpCo Data Manager ein Werkzeug entwickelt, das die für EmpCo relevanten Daten zentral organisiert: Produktdaten werden aus Shopware importiert, um die erforderlichen Angaben ergänzt und strukturiert an den Shop zurückgegeben. Die Vererbungslogik von FASTPIM erlaubt es, Angaben einmal zu erfassen und automatisch an Varianten und Produktgruppen weiterzugeben.
Der EmpCo Data Manager ist ab sofort verfügbar, als eigenständiges Paket oder als Zusatzmodul für bestehende FASTPIM-Umgebungen. Informationen zu Funktionsumfang und Konditionen finden Sie unter dem nachfolgenden Link.
