PIM

Die Vorteile eines PIM-System

Die Geschäftswelt ist im Wandel. Die Art, wie Produkte und Dienstleistungen abgesetzt werden, verändert sich ständig. Durch das Internet entsteht eine globale Vergleichbarkeit.

Kunden erwarten on- wie offline eindrucksvolle Einkaufserlebnisse und Services. Das betrifft nicht lediglich den klassischen Endkunden, der im Onlineshop, dem Bestellkatalog oder vor Ort im stationären Handel kauft. Das betrifft auch Industriekunden, die immer höhere Erwartungen an die Produktpräsentation, zusätzliche Dienstleistungen und die Beschaffungsprozesse bzw. ihr eProcurement haben.

Produkte müssen also an jedem Touchpoint ideal dargestellt werden, damit sie die Erwartungen der Kunden erfüllen. Dafür braucht es gut aufbereitete Produktinformationen, denn sie geben in der Regel den entscheidenden Kaufimpuls.

Die Vorteile, die ein PIM-System für die Produktdatenoptimierung, die Datenpflege und damit die große Bandbreite der Produktkommunikation hat, sind zahlreich.

Eine Datenquelle für alle Informationen zu einem Produkt

Ein PIM-System stellt sicher, dass jeder Kunde die richtigen Produktinformationen an jeder Stelle abrufen kann.

Das PIM-System wird zur „Single Source of Truth“. Es gibt nur noch eine zentrale Quelle für den Produkt-Content, der von den Produktmanagern verwaltet und von den verschiedenen Teams (z.B. der Marketingabteilung) direkt über eine Benutzeroberfläche genutzt wird. Originär aus dem PIM-System können die Produktinformationen z.B. an einen Webshop, einen Katalog oder das ERP-System übergeben werden.

360° Überblick ohne Redundanzen

In der Regel ist es so, dass unterschiedliche Publikationskanäle von unterschiedlichen Abteilungen vollkommen getrennt betrachtet werden. Produktdaten werden dort jeweils separat gepflegt und verwaltet z.B. im Marketing, im Vertrieb oder in der Warenwirtschaft. Die Folge sind Mehrfachanlage und -pflege von Produkt­informationen, schlimmstenfalls kommt es zu ganz erheblichen Redundanzen.

Die Erkenntnis, dass durch die Mehrfachnutzung von Produktdaten große Synergieeffekte erzielt werden können, geht dabei meist vollkommen verloren.

Ein PIM-System dient dazu, Produktinformationen wie Marketingtexte, Bilder und Videos zu verwalten und zu zentralisieren. Technische Produktdaten ergänzen diese Informationen. So entstehen komplettierte Datenbestände. Dies macht deutlich, dass mit einem PIM-System zwangsläufig eine Effizienzsteigerung aller Produktdatenverwaltungs- und Verwendungsszenarien einhergehen muss.

Korrekturschleifen werden überflüssig

Die Produktdaten kommen aus einem Datenstamm. Produktbeschreibungen und Bilder sind stets aktuell. Durch die Anbindung an die Warenwirtschaft sind Preise und kaufmännische Stammdaten immer auf dem neuesten Stand.
Alle Nutzer haben ein und denselben Datenbestand zur Verfügung. Eventuelle Korrekturen müssen nur einmal und an einer Stelle vorgenommen werden. Endlosschleifen von Lektoraten gehören damit der Vergangenheit an.

Zeit und Kosten sparen

Mehrfachaufwände für die Produktdatenpflege entfallen schlichtweg.

Zeitgleich stehen alle Produktinformationen in einer Form zur Verfügung, in der sie für alle Ausgabemedien optimal genutzt werden können.

Das PIM-System unterstützt jeden denkbaren Prozess der Produktdatenpflege. Text-, Übersetzungs- und Korrekturprozesse werden übersichtlich zusammengefasst. Die Vererbung von Massenmerkmalen, Zubehördefinitionen und die Verknüpfung mit Zusatzinformationen wird mit einem Mausklick möglich. Dokumente zum Produkt werden einfach und übersichtlich zugeordnet und sind sofort im Netz verfügbar.

Time-to-Market verkürzen

Ein PIM-System verringert den internen Aufwand damit um ein Vielfaches und verkürzt die Zeiten, in denen Publikationen und Werbemedien erstellt werden. Das bedingt automatisch, dass die Time-to-Market der Produkte deutlich verbessert wird.

Letztlich verschafft dies erhebliche Wettbewerbsvorteile.

Qualitätssteigerung der Produktdaten

Das PIM-System stellt sicher, dass die Datenqualität ständig optimiert wird. Durch ein sog. DQM (DataQualityManagement) verhindert ein PIM-System, dass z.B. Falscheintragungen von Merkmalen vorgenommen werden. Ebenso können fehlerhafte Eintragungen per Massenoperation identifiziert und in nur einem Arbeitsschritt behoben werden. Das bedeutet auch, dass fehlende Inhalte automatisch aufgedeckt und nachgetragen werden können.

Das verhindert z.B., dass im Webshop unvollständige Daten publiziert werden (etwa falsche oder keine Bilder).
Einmal durchgeführte Korrekturen bleiben außerdem dauerhaft im Bestand der Produktdaten erhalten und müssen bei der nächsten Verwendung nicht noch einmal hinterfragt werden.

Ein PIM-System unterstützt alle denkbaren Prozesse bei Pflege und marketingrelevanter Verwendung von Produktdaten. Sofern es ideal in die IT-Infrastruktur eingebunden ist, interagiert es mit allen Prozessen.

Das PIM wird so zum Motor datengetriebener Produktkommunikation.

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Martin Baumgartner
Head of Sales & Consulting

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